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Nach zwei Niederlagen in Folge: Der EC Wil schlägt die Red Lions Reinach nach 60 Minuten mit 5:2 und festigt Platz drei

13.11.2022

Der Wiler Eisklub musste sich in den letzten zwei 1.-Liga-Spielen einmal in der Verlängerung und einmal im Shootout geschlagen geben. Beim 5:2-Heimerfolg gegen die Red Lions Reinach konnte der EC Wil endlich wieder mal einen Sieg nach 60 Minuten feiern.

Die letzten zwei Partien liefen für den EC Wil nicht nach Wunsch. Vor zwei Wochen mussten sich die Äbtestädter dem Tabellenvorletzten Pikes Oberthurgau nach Verlängerung geschlagen geben und am vergangenen Wochenende verlor Wil auswärts gegen den SC Rheintal mit 1:2 nach Penaltyschiessen. Für Wil-Trainer Kevin Schüepp zeigte man gegen Rheintal aber eine klare Leistungssteigerung. Gegen die Red Lions Reinach wollte man nach zwei Niederlagen in Folge endlich wieder einen Vollerfolg feiern.«Wir sind defensiv solid gestanden, haben vorne wieder einmal fünf Tore erzielen können und allgemein eine gute Leistung gezeigt», sagte Schüepp nach dem 5:2-Sieg gegen Reinach und ergänzte:«Es war zwar kein Hammerspiel, aber für uns war es wichtig, dass wir uns selbst bewiesen haben, Spiele in 60 Minuten entscheiden zu können.»

Wil entscheidet Spiel innert weniger Sekunden

Nach einem torlosen ersten Drittel war es der EC Wil, der das Skore in der 25. Minute eröffnete. Robin Oettli sorgte mit seinem dritten Saisontreffer für das 1:0. Rund acht Minuten später stellte Levin Schneider auf 2:0. Im Schlussdrittel entschieden die Wiler die Partie dann innert zehn Sekunden. Zuerst traf Yanick Peter zum 3:1 und nur kurz nach dem Bully im Mittelkreis konnte Alec Jäppinen auf 4:1 erhöhen.

Das Spiel war entschieden. Das hinderte aber Oliver Steiner nicht daran, sich auch noch in die Torschützenliste einzutragen. In der 55. Minute erzielte er das 5:1. Das 2:5 durch Lasse Richert nur eine Minute später war nur noch Resultatskosmetik.

Es ist der erste Wiler Sieg nach 60 Minuten seit drei Spielen. Damit festigte der EC Wil Platz drei in der 1.-Liga-Tabelle. Nur das punktgleiche Bellinzona und Aufstiegsfavorit Wetzikon stehen vor den Äbtestädtern. Schüepp sagte nach der Partie: «Es ist schön, dass wir uns mit diesen drei Punkte oben festsetzen können. Wir dürfen uns aber nicht darauf ausruhen, denn bereits nächste Woche wartet mit dem Tabellenschlusslicht Unterseen-Interlaken ein Gegner auf uns, den wir nicht unterschätzen dürfen.»

Quelle: Wiler Zeitung